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1. Workshop - Prinzipien und Elemente einer Förderarchitektur für ländliche Räume

Ergebnisse und Präsentationen

Zusammenfassende Ergebnisdarstellung:
Erster Workshop 5/6.Mai 2009 im BfN
Prinzipien und Elemente einer Förderarchitektur für ländliche Räume I

Von Karin Robinet, BfN unter Mitarbeit von Timo Kaphengst, Ecologic Institut

Der Workshop ist eingebettet in die Veranstaltungsreihe „Nachhaltig und Innovativ: Zukunft im ländlichen Raum; Perspektiven für naturverträglichen Wirtschaften nach 2013“. Es handelte sich um den ersten von vier geplanten Workshops. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, das BMU in der anstehenden Debatte um die beste Ausgestaltung der europäischen Politik für ländliche Räume nach 2013 aus umwelt- und naturschutzpolitischer Sicht zu beraten, weil die Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und des Flächenmanagements durch die Politik für ländliche Räume positiv bzw. negativ beeinflussbar ist. Für den Naturschutz sind im Wesentlichen zwei Diskussionsstränge von zentraler Bedeutung: 1) Die EU-Budget-Reform 2) die Reform der Agrarpolitik nach 2013.

Nach einer Einführung in der die Annahmen für die Entwicklung ländlicher Räume vorgestellt und die Ziele der Veranstaltung benannt wurden, folgte die Darstellung des „Reformfahrplans 2013“ und von verschiedenen denkbaren Entwicklungspfaden zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik. Die dargestellten Optionen sind: 1) "Fortführung"; 2) „Grundvergütung“; 3) „Einsäulenkonzept“; 4) "3 Säulen".

Es sollten die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Szenarien/Optionen aus Natur- und Umweltsicht erörtert und fördertechnische Anpassung diskutiert werden. Es zeigte sich, dass der Erörterung von Optionen und „Säulenmodellen“ eine Debatte um Begründungsmuster und die Leistungsfähigkeit der gegenwärtigen Unterstützungszahlungen aus Natur- und Umweltschutzsicht vorgeschaltet werden muss. In Plenumsdiskussionen und Arbeitsgruppen wurden insbesondere folgende Fragestellungen behandelt:

  • Begründungen für flächendeckende Direktzahlungen/Einkommensgrundförderung
  • Bewertung der Cross Compliance aus Natur- und Umweltschutzsich
  • Elemente einer künftigen Förderarchitektur für ländliche Räume

Die Ergebnisse werden gegenwärtig ausgewertet und werden bei der Konzeption der nachfolgenden Workshops berücksichtigt.